Gebaut wird sowieso.
Die Frage ist nur: mit Plan oder ohne.
Komplexe Entscheidungen für Energie- und Nachhaltigkeitstransformationen – mit weniger Risiko
Für energieintensive Unternehmen, Kommunen und Projektentwickler, bei denen falsche Entscheidungen langfristige Kosten verursachen können.
Gemeinsam entwickeln wir euer Zielbild für Energie und Nachhaltigkeit. Darauf aufbauend erarbeiten wir Konzepte, die technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und die Perspektiven aller relevanten Akteure bereits vor der Technologieauswahl zusammenführen und überführen diese in eine strukturierte Umsetzungsroadmap – bis zur Investitionsentscheidung.
Das Ergebnis:
- Deutlich weniger Fehlentscheidungen bei Investitionen durch systematische Entscheidungslogik
- Kürzere Planungsphasen durch frühe Stakeholder-Alignment
- Höhere Umsetzungssicherheit durch gemeinsame Entscheidungsgrundlage
Klarheit vor Kapital.
Projektreferenz
- 15 ct/kWh Strom
- 10 ct/kWh Wärme
- Geflügelbetrieb Niederösterreich
Akademische & operative Erfahrung
- MEngSc Energy Engineering
- AIT Austrian Institute of Technology
- IPMA
Das ist kein Technikproblem
Das ist ein Entscheidungsproblem
Technologien sind heute in vielen Bereichen bereits weit entwickelt.
Trotzdem erreichen viele Projekte nicht die Wirkung, die ursprünglich erwartet wurde.
Nicht, weil die Technologie falsch ist.
Sondern weil entscheidende Fragen zu spät beantwortet werden:
- Welches Ziel soll das zukünftige System erfüllen?
- Welche Interessen müssen zusammengeführt werden?
- Welche Entscheidungen beeinflussen sich gegenseitig?
- Welche Entscheidung schafft langfristig den größten Wert für das Gesamtsystem?
Denn ein komplexes System entsteht nicht aus einzelnen Technologien.
Es entsteht aus dem Zusammenspiel von Entscheidungen, Technologien und Menschen.
Mini-Case:
Ausgangspunkt:
Einzelmaßnahmen wurden betrachtet, ohne das zukünftige Gesamtsystem zu definieren.
Ansatz:
Systemarchitektur vor Technologieauswahl.
Ergebnis:
Reduzierte spezifische Energiekosten auf 15 ct/kWh Strom und 10 ct/kWh Wärme durch systemische Optimierung vor Technologieauswahl.
Warum Technologien oft schlechte Ergebnisse liefern
Technologie verstärkt gute Entscheidungen.
Sie ersetzt sie nicht!
Beispiel: Gute Technologien garantieren kein gutes Energiesystem
Niemand bestellt Fenster, bevor der Grundriss feststeht.
Trotzdem beginnen viele Energie- und Nachhaltigkeitsprojekte mit einzelnen Maßnahmen:
Eine PV-Anlage.
Ein Speicher.
Eine Wärmelösung.
Eine Effizienzmaßnahme.
Doch die entscheidende Frage wird oft nicht zuerst gestellt:
Wie soll das Gesamtsystem in Zukunft funktionieren?
Ohne dieses Zielbild werden Technologien bewertet, bevor ihre Rolle im Gesamtsystem klar ist.
Das Ergebnis:
- Investitionen ohne langfristige Systemlogik
- Schnittstellenprobleme zwischen Maßnahmen
- Verzögerungen durch unterschiedliche Interessen
- Lösungen, die technisch funktionieren, aber wirtschaftlich oder organisatorisch nicht überzeugen
Warum klassische Planung hier an seine Grenzen stößt
Klassische Planung beantwortet oft die Frage: Wie setzen wir eine Lösung um?
Doch vorher muss geklärt werden: Welche Lösung schafft für das Gesamtsystem langfristig den größten Wert?
Technologien sind heute weit entwickelt. Aber ein System besteht nicht aus optimierten Einzeltechnologien – es entsteht aus dem Zusammenspiel vieler voneinander abhängiger Entscheidungen, Technologien und Interessen.
Im Bereich von Energiesystemen greifen Erzeugung und Verbrauch sowie Digitalisierung und Flexibilisierung ineinander. Jede Entscheidung verändert die Rahmenbedingungen für weitere Entscheidungen. Je komplexer das System wird, desto wichtiger wird es, diese Entscheidungen gemeinsam zu strukturieren, bevor Investitionen gebunden werden.
Was fehlt, ist eine gemeinsame Entscheidungsarchitektur.
Für etablierte Planungsprozesse gibt es:
definierte Rollen
limitierte Einbindung Beteiligter
Vergleich von Varianten derselben Lösung
Doch wer strukturiert die Entscheidung darüber, welche Lösung überhaupt die richtige ist?
Genau dort setzt Entscheidungsarchitektur an. Ich schaffe die Grundlage dafür, dass aus unterschiedlichen Interessen ein gemeinsames Zielbild entsteht. Indem technische Machbarkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und die Perspektiven aller relevanten Akteure systematisch zusammengeführt werden, entstehen Entscheidungen, die dauerhaft Bestand haben.
Erfolgreiche Transformation beginnt deshalb nicht mit Technologie – sondern mit einer gemeinsam getragenen Entscheidungsarchitektur.
Dadurch lassen sich Verzögerungen reduzieren, Zielkonflikte frühzeitig sichtbar machen und Projekte mit höherer Sicherheit umsetzen.

Erst der Bauplan.
Dann die Technologien.
Die wichtigste Frage lautet nicht:
“Welche Technologie kaufen wir?”
Sondern:
“Welche Entscheidung schafft langfristig den größten Wert für das Gesamtsystem?”
Erst dann entstehen Investitionen, die fachlich zusammenpassen und wirtschaftlich das halten, was sie versprechen.
Architecture-to-Execution:
Der strukturierte Weg vom Zielbild zur umsetzbaren Investition

Was sich durch Systemarchitektur verändert
Vorher
Technologien bestimmen das Projekt
Einzelmaßnahmen ohne Systemlogik
Kurzfristige Planung
Einzelinteressen der Stakeholder
Optimierung einzelner Komponenten
Nachher
Das Projekt bestimmt die Technologien
Kohärentes Gesamtsystem
Langfristige Investitionsplanung
Gemeinsame Entscheidungsgrundlage
Optimierung des Gesamtsystems
Für wen gemeinsame Entscheidungsarchitektur relevant ist
Industrie und Betriebe mit hohem Energiebedarf
Energieintensive Produktion bindet Kapital über 15 bis 25 Jahre. Eine zu früh verengte Entscheidung wird erst im laufenden Betrieb teuer.
Kommunen & öffentliche Infrastruktur
Entscheidungen in Kommunen binden Budget und politische Verantwortung über mehrere Legislaturperioden. Eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage schützt vor Kurskorrekturen nach dem Spatenstich.
Quartier- & Projektentwickler
Mehrere Technologien, mehrere Stakeholder — das erfordert Entscheidungsarchitektur vor Ausschreibung. Lücken, die erst danach sichtbar werden, kosten Monate im Bauzeitenplan.
Energiegemeinschaften
Private Haushalte, Gewerbe und Kommune bringen unterschiedliche Interessen in dieselbe Anlage ein. Nicht weil sie dieselben Ziele haben, sondern weil ihre Entscheidungen voneinander abhängen, braucht es gemeinsame Entscheidungslogik.
Nicht weil sie dieselben Ziele haben. Sondern ihre Entscheidungen voneinander abhängen.
Der Mensch hinter concept2impact
Ich verbinde seit Jahren Entscheidungsarchitektur mit praktischem Projektmanagement. Meine Erfahrung aus Forschung und operativer Arbeit zeigt:
Oft scheitern Projekte nicht an der Technik, sondern an der Art, wie Entscheidungen vorbereitet werden.
Deswegen habe ich das A2E Framework entwickelt.

MSc Energy Engineering, University College Cork · außeruniversitäre Forschung · IPMA-Projektmanagement · vendor-neutral
Warum Technologie allein nicht ausreicht
Wenn du verstehen möchtest, warum viele Energieprojekte an der Reihenfolge ihrer Entscheidungen scheitern:
Im Podcast 24Geschichten erkläre ich, wie Entscheidungsarchitektur Projekte vor dem Scheitern bewahrt.
Podcast: 24Geschichten | QuickDraw

